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Lebendige Geschichte im Bild
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Roscheider Hof bei Trier 2008 - Autor: Kersten Kircher 14.07.2008. 9:57



Die ersten Bilder von der Veranstaltung Roscheider Hof sind fertig, viel Spass beim anschauen, sie finden sie unter weiterlesen.

Bilder von der Veranstaltung die mit einer Infrarotkamera gemacht sind finden sie hier

Am Wochenende vom 12.-13.Juli, haben 31 Historiendarsteller, darunter auch 3 Kinder den Versuch unternommen, dem Museumsdorf Roscheider Hof ein wenig leben einzuhauchen. Wir hatten uns vorgenommen dem Besuchern einen Einblick in die Zeit des letzten viertel des 18. Jahrhunderts zu vermitteln.

Nun viel Spass bei den Bildern! Sie finden sie Unter weiter lesen

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Dies geschah durch die Darbietung damals üblichen Handwerks. Wie dem Färben von Tuchen, dem Kerzenziehen, dem Backen von schmackhaften Brot und Kuchen, dem Schmieden, dem Klöppeln und dem Weissnähen. Natürlich gab es auch in diesem Dorf eine Schenke, in welcher Mann und auch Frau bis spät in der Nacht zu gutem Bier und Wein gern zusammenkamen. Es wurde gesungen und gespielt. Was dem Ortsansässigen Pfarrer, nicht sehr gefiel. So das er auch gleich an beiden Tagen den Kindern unterricht im Katechismus erteilte. Am Samstag vertrieben sich einige Adlige die Zeit mit der Jagd. Getroffen haben sie fast nichts, außer Ihrem Treiber. Welcher unter Schmerzen und Geschrei ins eins der Zelte verbracht wurde um dort von Medikus versorgt zu werden. Die Kugel wurde entfernt das Bein war gerettet. Nun begann ein Streit um die Begleichung der entstandenen Kosten. Also sollte ein Gericht einberufen werden. Doch das Unheil kam schneller als gedacht als am Samstagnachmittag einige französische Chasseure in das Dorf einfielen. Welche das Dorf befreien wollten. Nur was ist denn das für eine Freiheit wenn der Befehlshaber, Bargeld und Wertsachen einsammeln lässt. Den Besitzer des Dorfes in Ketten legen lässt, zusammen mit seinem getreuen Diener. Zu allem Unglück

wurden nun auch noch einige Soldaten im Dorf einquartiert. Sehr zum Unmut der Bevölkerung. Nur einer im Dorf hatte einen Nutzen von alldem, der Medikus, welcher es mit List und Tücke verstand sich zum Bürgermeister ausrufen zu lassen.

Am Sonntag wurde im Dorf ein Schulhaus durch den Museumsdirektor feierlich für die Besucher eröffnet. Dazu gab es von Museum selbst erzeugten Wein.

Dies war die erste Zeitreise, welche hier durchgeführt wurde. Die Museumsleitung öffnete uns Häuser und wir begannen am Freitag mit dem herrichten dieser. Denn es war uns erstmalig gestattet in den Häusern zu schlafen und zu arbeiten. Die Anzahl der Besucher und die vielen positiven Reaktionen und Wünsche an jenem Wochenende zeigten uns und dem Museum das wir auf den richtigen Weg gesetzt hatten. So kam noch am Sonntag das Museum auf uns zu, um zu Fragen ob wir im nächsten Jahr wieder das Dorf beleben wollen. Natürlich haben wir zugesagt. Und freuen uns schon auf nächstes Jahr.

An dieser Stelle möchte ich mich auch an allem Darstellern, dem Museum, helfenden Freunden und den Besuchern bedanken. Ohne Euch wäre dies alles nicht Wirklichkeit geworden.

Text
Dandy Michael Kuschel





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